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Längere Lebensarbeitszeit erfordert Investitionen in Prävention und Gesundheitsförderung

13.08.10 (Allgemein)

In Deutschland wird im Moment über ein höheres Renteneintrittsalter diskutiert. Vor diesem Hintergrund weisen die Unfallkassen und Berufsgenossenschaften darauf hin, das erhebliche Investitionen in Prävention und Gesundheitsförderung nötig sind, um eine längere Lebensarbeitszeit zu ermöglichen. So erklärte Dr. Walter Eichendorf, stv. Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), “Um möglichst lange arbeiten zu können, ist es notwendig, die Arbeitsbedingungen so zu gestalten, dass sie die Gesundheit fördern und ihr nicht schaden.”

Dieses ist im Moment aber nicht überall der Fall. So zeigte unter anderem das iga-Baromter 2007, das rund die Hälfte der Erwerbstätigen sich nicht oder nur eingeschränkt vorstellen kann, ihre derzeitige Arbeitstätigkeit bis zum 65. Lebensjahr ausüben zu können.

“Angesichts des demografischen Wandels und des damit verbundenen Fachkräftemangels brauchen wir die Fähigkeiten und Talente älterer Arbeitnehmer”, sagt Eichendorf. “Wir werden aber nur dann auf dieses Potenzial bauen können, wenn wir jetzt in die Gesunderhaltung der Beschäftigten investieren.”

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